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Das Johanniskraut

Das Johanniskraut wurde von Hildegard von Bingen „Arnika der Nerven“ genannt. Ich denke, das sagt schon viel über sein Wirkungsspektrum aus. Du sammelst seine Blüten, Blütenknospen und auch einige Blättchen.

Diese hübsche Pflanze hat gleich 2 besondere Erkennungsmerkmale:

  1. Wenn du ihre Blüten zwischen den Fingern zerreibst, tritt ein roter Saft aus
  2. Wenn du die Blätter gegen das Licht hältst, erkennst du winzig kleine Löcher

 

Du kannst diese Pflanze sowohl innerlich, wie auch äußerlich anwenden.

Aber Vorsicht: Johanniskraut erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut! Bitte meide starke Sonnenbestrahlung während seiner Anwendung.

 

Die innerliche Einnahme in Form von Tee oder Tinktur ist ganz besonders bei folgenden Beschwerden empfohlen:

  • Angst
  • leichte und mittlere Depressionen
  • Erschöpfungszustände
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Bettnässen
  • Wechseljahrbeschwerden
  • Wetterfühligkeit

 

Die äußere Anwendung kann gute Dienste leisten bei:

  • Verbrennungen
  • Schürfwunden
  • Prellungen
  • Blutergüsse
  • Verstauchungen
  • Zerrungen
  • Verspannungen

 

Ich persönlich habe auch sehr gute Erfahrungen damit bei Ohrenschmerzen gemacht. Dazu tränkt man einen kleinen Wattebausch in Johanniskrautöl und steckt diesen ins Ohr.

Das Johanniskraut ist auch eine wunderbare Grundlage für ein Massageöl – ganz besonders für Sportler! Ich empfehle dir, es zusätzlich noch mit durchblutungsfördernden ätherischen Ölen zu versetzen. Dann hast du wirklich ein tolles Öl, das bei Muskelverspannungen und nach dem Sport Linderung verschaffen kann.

 

Massageöl Rezept:Wellness, Karaffe, Lila, Gelb, Handtuch

100 ml Johanniskrautöl (das Rezept dafür findest du in meinem Juni-Newsletter)

4 Tropfen ätherisches Rosmarinöl

3 Tropfen ätherisches Ingweröl

3 Tropfen ätherisches Majoranöl

5 Tropfen ätherisches Lavendelöl

 

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