Rose
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Die Rose

Die Rose wird seit Jahrhunderten von den Menschen geschätzt und hat in vielen Gärten auf der ganzen Welt ihren Platz gefunden. Bei den Rosen muss man zwischen den Wild- und den Zuchtrosen unterscheiden. Die Wildrosen schenken uns im Herbst Vitamin C reiche „Superfrüchtchen“ – nämlich die Hagebutten. Ihnen habe ich einen eigenen Blog-Beitrag gewidmet.

Hier möchte ich aber auf die „Königin der Blumen“, die Gartenrose eingehen, die bereits in der Antike sehr geschätzt wurde. Besonders dir Römer gingen geradezu verschwenderisch mit Rosen um. Bei Festen dienten sie als Dekoration und zur Beduftung. Aber auch Rosenwasser und das kostbare ätherische Rosenöl fand Anwendung.

Später wurden Rosen in Klöstern als Nutz- und Heilpflanzen angebaut. Das ätherische Öl und das Rosenwasser wurden aus dem Orient importiert und waren nur dem Adel und dem Klerus vorbehalten.

Besonders in der Kosmetik und der Aromatherapie spielt diese edle Blume auch heute noch eine große Rolle. Da sie eine entzündungshemmende Wirkung hat, wird sie auch gerne bei Ekzemen und kleinen Hautverletzungen angewendet. Ich persönlich verwende Rosenhydrolat (=Rosenwasser, das bei der Destillation des äth. Öls gewonnen wird) als Gesichtswasser. Außerdem schätze ich Rosenblütensalbe bei trockenen Hautstellen.

 

Die Rose in der Aromatherapie:

Das ätherische Öl wirkt ausgleichend auf die Psyche. Es wird ihm eine stimmungsaufhellende, antidepressive und herzöffnende Wirkung zugesprochen. Deshalb fertige ich für meine KundInnen auch gerne Zirben-Rosen-Kissen. Diese Kombination kann nicht nur helfen, den Schlaf zu verbessern, sondern wirkt sich auch positiv auf die Stimmung aus.

Nur wenige wissen, dass die Rose auch als Heilpflanze eingesetzt werden kann. Ihr wird nachgesagt, dass sie bei Kopfschmerzen, Frauenbeschwerden, Nervosität und Schwindel gute Dienste leisten kann. Hildegard von Bingen schrieb ihr eine kühlende Wirkung zu und empfahl morgens ein Rosenblatt auf die Augen zu legen, um diese zu klären. Paracelsus verordnete diese Heilpflanze im 16. Jahrhundert bei Schlafproblemen und Kopfschmerzen.

Es lohnt sich auch  Rosenhydrolat bei Herpes, Gürtelrose, Mundschleimhautentzündungen und Windeldermatitis auszuprobieren.

 

 

Ich habe in meinem Garten eine herrliche duftende Damaszenerrose. Ich trockne ihre Blüten für Teemischungen (z.B. mit Apfelminze) und Potpourris. Die Potpourris kannst du entweder nur mit Rosen oder auch mit einer Mischung von allen Blüten, Kräutern, Naturmaterialien, die du im Laufe des Jahres sammelst, herstellen.

Ich liebe es bunt und abwechslungsreich. Immer, wenn ich etwas in der Natur finde, das mir gefällt, kommt es in eine große Holzschale, die auf meinem Tisch steht, dazu. Am Ende der Gartensaison hab ich dann immer ein hübsches Sammelsurium aus Naturschätzen. So kann ich mich auch im Winter an die warme Jahreszeit erinnern. Wenn der Duft nachlässt, beträufle ich die getrockneten Pflanzen einfach mit einem guten ätherischen Öl.

 

Potpourri
Potpourri mit Rosen, Frauenmantel und Flockenblume

 

 

Aber auch in der Küche kann man kulinarische Köstlichkeiten mit der Rose zaubern.

 

Erdbeer-Rosen-Marmelade:

 

Frühstück, Semmel, Frühstücken, Erdbeeren, Marmelade

1 kg frische Bio-Erdbeeren

2 Handvoll Duftrosenblütenblätter

1/2 kg Gelierzucker 2:1

Saft von 1/2 Zitrone

1 EL Rosenwasser

Die Erdbeeren waschen, putzen und gemeinsam mit den Rosenblättern zu einem Mus passieren. Gemeinsam mit dem Zitronensaft und dem Rosenwasser aufkochen. Dann den Gelierzucker einrühren und weitere 3 Minuten unter ständigem Umrühren köcheln lassen. Noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hintergrund Wiesenblumen

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