Knoblauchsrauke
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Die Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke macht ihrem Namen alle Ehre – sie schmeckt wie könnte es anders sein – nach Knoblauch. Daher eignet sie sich zum Verfeinern von verschiedenen Speisen. Sie passt überall da, wo auch Knoblauch passen würde: in Aufstriche, Salate, Suppen, Eintöpfe. Hier verwendet man hauptsächlich die Blätter – aber auch die geriebene Wurzel schmeckt gut und kann, fein gerieben oder geschnitten, als Rohkost genossen werden.

Einige Funde belegen, dass dieses Pflänzlein bereits vor 5000 Jahren als Würzkraut diente.

Doch auch für unsere Gesundheit hat sie einiges zu bieten: die Knoblauchsrauke ist reich an Vitamin A und C, an Saponinen und Senfölgykosiden. Sie stärkt unsere Abwehrkräfte, wirkt desinfizierend, wundheilend, blutreinigend, entzündungshemmend und schleimlösend. Dieses Kraut hat übrigens sehr wirksame Verwandte: den Senf und das Hirtentäschel.

Ein starker Aufguss aus diesem Kraut kann bei schlecht vernarbenden Wunden, Insektenstichen und Schürfwunden als Umschlag hilfreich sein. Ebenso lohnt es sich alternativ zum Salbei – bei Zahnfleisch- oder Mandelentzündungen mit dem Aufguss den Mund zu spülen bzw. zu gurgeln.

 

Rezept für eine Wildkräuterbutter mit Knoblauchsrauke:

Wildkräuterbutter
Wildkräuterbutter

2 Handvoll fein gehackte Wildkräuter (z.B. Knoblauchsrauke, Giersch, Vogelmiere, Gundelrebe, Schafgarbe, Bärlauch, Spitz- oder Breitwegerich, junger Löwenzahn…)

25 dag zimmerwarme Butter oder Margarine

Salz oder Kräutersalz

Pfeffer oder Zitronenpfeffer

 

Zubereitung:

Die Kräuter mit der Butter mischen und mit den Gewürzen abschmecken. Nun die Masse auf ein Butterbrotpapier geben und zu einer Wurst einrollen. Diese ca. 1 Stunde lang im Tiefkühlschrank einfrieren. Dann in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und hübsch garniert mit Wildkräuterblättern und -blüten servieren.

Diese feine Butter kannst du entweder als Brotaufstrich oder als Beilage zu Gegrilltem verwenden.

 

Aber auch ein Knoblauchsraukenpesto ist eine kulinarische Köstlichkeit und lohnt sich zubereitet zu werden. Du bereitest es wie Bärlauchpesto zu, nimmst aber statt des Bärlauchs Knoblauchsrauke.

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