Bärlauch
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Bärlauch – köstlich & gesund

Den Bärlauch (Allium ursinum) findet ihr meist in Auwäldern und humusreichen Laubwäldern bis 1.500 Meter. Er gehört zu den Lauchgewächsen wie Zwiebel, Knoblauch, Schnittlauch…

Die Blätter verwendet ihr am besten frisch, da die Qualität beim Trocknen und Einfrieren sehr leidet. Und der Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe geht verloren.

 

Wirkung

Wer seinen Körper nach dem Winter wieder auf Vordermann bekommen will, greift beim Bärlauch kräftig zu. Er enthält unter anderem viel Eisen, Allicin und Vitamin C.

Außerdem ist er für seine reinigende, harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung bekannt. Er wirkt auch antiseptisch. Und er gilt als eines der besten Mitteln zur Verhinderung von Arteriosklerose.

ACHTUNG: Die Blätter können leicht mit denen des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlose verwechselt werden. Bitte nur sammeln, wenn ihr euch absolut sicher seid!

 

Bärlauch in seiner köstlichsten Form

Rezept Bärlauchpesto:

Zutaten: 300 g   Bärlauch, 40 g   Pinienkerne oder Nüsse, 300 ml kaltgepresstes Olivenöl, Salz & Pfeffer

  • Den Bärlauch waschen, trocken schütteln und grob schneiden.
  • Mit den Pinienkernen und einem Teil des Öls in der Küchenmaschine* zu einer cremigen Masse verarbeiten.
  • Je nach Konsistenz nach und nach Olivenöl dazugeben.
  • Das Pesto nach Geschmack würzen und in Schraubgläser füllen.
  • Die Masse mit so viel Olivenöl übergießen, bis diese mit einer Ölschicht abgeschlossen ist.

Wenn ihr das Bärlauchpesto im Kühlschrank aufbewahrt und die Olivenölschicht immer wieder ergänzt, ist es einige Wochen haltbar.

Bärlauchpesto könnt ihr gut für Aufstriche, Saucen, Suppen etc. verwenden.

 

*wenn ihr keine Küchenmaschine habt könnt ihr den Bärlauch und die Pinienkerne sehr fein hacken und dann im Mörser verarbeiten.

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